Allianz, SAP und McKinsey führen den PRIDE Index 2021 an: Unternehmen in Branchen mit starkem Wettbewerb um Talente setzen sich besonders für LGBTIQ+ Diversity ein

77 große und mittelständische Unternehmen unterstreichen zum Jahresabschluss ihr Engagement und beweisen, was im Bereich LGBTIQ+ Diversity möglich ist. Sie sind damit Vorbilder für Unternehmen und Organisationen deutschlandweit.

 

Am 7. Dezember veröffentlichen wir, die UHLALA Group, den PRIDE Index 2021. Er stellt eine Erweiterung zum Ranking der DAX 30 aus den vergangenen Jahren dar und rückt das Engagement von Unternehmen und Organisationen in Deutschland für deren lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Mitarbeitende (LGBTIQ+) in den Vordergrund. Damit werden Erfolge im Bereich des LGBTIQ+ Diversity Managements gefeiert und die Möglichkeit geschaffen, Potenziale zur Weiterentwicklung zu identifizieren. 150 große und mittelständische Unternehmen aller Branchen haben sich im Rahmen des Index angemeldet, von denen der PRIDE Index 77 mit fortgeschrittenen LGBTIQ+ Diversity Maßnahmen und LGBTIQ+ freundlichen Strukturen abbildet.

 

Die Bedeutung des Engagements für LGBTIQ+ Mitarbeitende veranschaulichen wiederholt diverse Studien. Etwa 30% der LGBTIQ+ Mitarbeitenden erleben am Arbeitsplatz Diskriminierung, 20% fürchten, ein Coming-Out könnte ihrer Karriere schaden. Gleichzeitig ist für LGBTIQ+ Nachwuchstalente die LGBTIQ+ Freundlichkeit potentieller Arbeitgeber wichtiger als das Einstiegsgehalt. Zudem ordnen sich etwa in den USA über 15% der Generation Z der LGBTIQ+ Community zu. Für Unternehmen führt kein Weg mehr am Thema LGBTIQ+ Diversity vorbei, wenn sie im Wettbewerb um Talente und qualifizierte Mitarbeitende erfolgreich sein möchten.

 

Im Rahmen des PRIDE Index waren Deutschlands Unternehmen und Organisationen eingeladen, ihr LGBTIQ+ Diversity Engagement zu evaluieren und Maßnahmen auf den Prüfstand zu stellen. Grundlage hierfür bildete ein über 75 Fragen umfassender Fragebogen zu den Themenfeldern Organisationsstruktur, HR & Recruiting, Kommunikation & Sichtbarkeit sowie rechtlicher Rahmen & Regelungen. Dieser fragte alle Facetten eines erfolgreichen und nachhaltigen LGBTIQ+ Diversity Managements ab, wodurch ein umfassender Einblick in den Status Quo und Anregungen zur Weiterentwicklung gewonnen werden konnten.

 

Der PRIDE Index führt die 77 Teilnehmenden im Index auf zwei getrennten Listen. Darunter sind 15 mittelständische und 62 große Unternehmen. Allianz, SAP und McKinsey & Company haben über 90% der Gesamtpunktzahl des Fragebogens erreicht und führen die Top 10 der großen Unternehmen an. Dicht folgen ihnen Accenture und Pfizer Deutschland mit jeweils 86%, AXA und BAYER mit je 85%, AlixPartners mit 81% sowie Arvato Financial Solutions und METRO mit jeweils 80% der Punkte. Die Liste der mittelständischen Unternehmen und Organisationen führen Monster und Greenpeace an.

 

In unserem Report zum PRIDE Index gehen wir ausführlich auf Ergebnisse und Key Findings ein. Der vollständige Report steht kostenfrei zum Download bereit.

Stuart Bruce Cameron, Gründer und CEO der UHLALA Group sowie Initiator des Index, freut sich über die Vorbildfunktion, die von den gelisteten Unternehmen ausgeht. Die Wirkung, die vom Index und den teilnehmenden Unternehmen ins Land hinein ausstrahlt, darf nicht unterschätzt werden“, so Cameron. Der Index macht deutlich, was möglich ist und wo die Reise im Bereich Diversity in den kommenden Jahren hingehen kann und dringend muss. Er ist außerdem eine Orientierungshilfe für Jobsuchende und zeigt, welche Unternehmen sich wirklich für LGBTIQ+ Mitarbeitende einsetzen“.

 

Allen teilnehmenden Unternehmen haben wir über die Selbstevaluation hinaus die kostenpflichtige Verifizierung der gemachten Angaben angeboten. Die von unseren LGBTIQ+ Diversity Consultants geprüften und verifizierten teilnehmenden Unternehmen und Organisationen sind im PRIDE Index mit einem entsprechenden Symbol ✅ markiert. Bei allen anderen Teilnehmenden beruhen die Ergebnisse auf den Angaben, die im Rahmen der Selbstevaluation durch die Unternehmen gemacht wurden. Die Angaben der 10 großen Unternehmen mit den höchsten Gesamtpunktzahlen wurden allesamt durch die Consultants der UHLALA Group geprüft.

 

Der PRIDE Index bildet strukturelle Gegebenheiten und Maßnahmen des LGBTIQ+ Diversity Managements der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen ab. Er kann daher nicht ausschließen, dass trotz ausgezeichneten Strukturen einzelne Mitarbeitende negative Erfahrungen in ihrem Team oder mit Vorgesetzten machen. Im Dezember 2022 veröffentlichen wir den PRIDE Index zum nächsten Mal. Dabei können verstärkt auch kleine und mittelständische Unternehmen teilnehmen. Wie in diesem Jahr soll der Index auch 2022 einen Beitrag zur Weiterentwicklung des LGBTIQ+ Diversity Managements sowie zur gelebten Wertschätzung von LGBTIQ+ am Arbeitsplatz leisten und Jobsuchenden eine Orientierung zu diversitysensiblen Arbeitgebern ermöglichen.

 

Allen Arbeitgebern des PRIDE Index gratulieren wir von Herzen und freuen uns über deren erfolgreiches Abschneiden sowie den Mut, das Engagement für LGBTIQ+ Mitarbeitende auf den Prüfstand zu stellen.

 

Die einzelnen Ergebnisse der 77 gelisteten Teilnehmenden sind unter dem Reiter „Ergebnisse“  aufgeführt.

 

Was sagen unsere Top 10? Ihre Statements finden sich unter dem Reiter „Statements.

Kontakt

Franziska Kaiser, Project Lead PRIDE Index

pride-index(@)uhlala.com

Ergebnisse

 

Über 150 mittelständische und große Organisationen (ab 500 Mitarbeitenden) haben im Rahmen des PRIDE Index an der 75 Fragen umfassenden Selbstevaluation teilgenommen. Insgesamt 77 von ihnen erreichten ein gutes bis sehr gutes Ergebnis und wurden in den PRIDE Index aufgenommen. Im Folgenden werden neben ihren Gesamtergebnissen ebenfalls ihre erzielten Ergebnisse in den vier Kategorien Organisationsstruktur, HR & Recruiting, Kommunikation & Sichtbarkeit und rechtlicher Rahmen & Regelungen vorgestellt.

 

Die Organisationen sind in alphabetischer Reihenfolge dargestellt und die jeweiligen Ergebnisse zur einfachen Vergleichbarkeit in ein 5-Punkte Schema übertragen worden. In unserem umfassenden PRIDE Index Report gehen wir noch detaillierter auf Ergebnisse und Key Findings ein. Hier kann der Report kostenlos heruntergeladen werden:

Fragebogen

 

Die Selbstevaluation umfasst 75 Fragen, die in vier große Kategorien und weitere Unterkategorien geclustert wurden, um ein möglichst genaues und umfangreiches Bild des Diversity Managements einer Organisation zu erhalten. Im Folgenden stellen wir die Kategorien vor und nennen einige Beispielfragen aus dem Fragebogen.

Organisationsstruktur

In dieser Kategorie prüfen wir, ob Arbeitgeber die Voraussetzungen schaffen, um nachhaltig Strukturen für LGBTIQ+ Mitarbeitende zu etablieren und das Commitment zu Vielfalt in den strategischen Zielen verankert ist. Wir fragen u. a. nach einer konkreten Zielsetzung für LGBTIQ+ Diversity, den zur Verfügung stehenden Ressourcen und nach der Existenz einer Anlauf- und Beschwerdestelle, die für die spezifischen Anliegen von LGBTIQ+ geschult ist. Der weitere Fokus liegt auf der Arbeit von LGBTIQ+ Mitarbeitendennetzwerken, den Rahmenbedingungen unter denen diese arbeiten und welchen Einfluss sie auf das Diversity Management nehmen können.

Beispielfragen:

  • – Existiert eine Diversity Management-Strategie in Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation? Falls ja, beinhaltet die Strategie definierte Ziel(e) für die Dimension sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität?
  • – Gibt es in Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation die Möglichkeit einer vertraulichen Unterstützung im Coming-Out-Prozess bspw. durch Hinweise auf eine ständig verfügbare, spezialisierte Anlaufstelle (auch extern) und / oder das zur Verfügung stellen von Informationsmaterialien z. B. Flyer, Screenshot von Online-Informationen?
  • – Wenn ein Netzwerk existiert, ist für Gruppensprecher:innen und darüber hinaus für Mitglieder mit klaren Aufgabenbereichen im Netzwerk (z. B. Pressekontakt, Finanzen, Regionalleiter:innen oder Personen in ähnlichen Funktionen) die Zeit, die für das Netzwerk aufgebracht wird, Arbeitszeit?

HR & Recruiting

Bereits über Stellenausschreibungen, Bewerbungsmasken und Personalfragebögen kommuniziert ein Unternehmen seine Offenheit und Sensibilität für LGBTIQ+ Beschäftigte. In diesem Abschnitt erheben wir, wie Bewerber:innen angesprochen werden und ob eine inklusive Unternehmenskultur von Tag eins an gelebt wird. Daneben umfasst die Kategorie „HR und Recruiting“ Fragen zum Schulungs- und Trainingsangebot für die Belegschaft und zur Abbildung von geschlechtlicher Vielfalt in HR Prozessen.

Beispielfragen:

  • – Hat Ihr Unternehmen / Ihre Organisation in den letzten zwei Jahren eigenständige Fortbildungen / Trainings explizit zu LGBTIQ+ Diversity für folgende Gruppen angeboten?
  • – Existiert in Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation ein Programm für Allys (z. B. ein Botschafter:innenprogramm) oder fördern Sie auf anderem Wege Allyship?
  • – Erhalten Mitarbeitende, die auf internationale Geschäftsreisen gehen oder ins Ausland versetzt/entsendet werden, vorab Informationsmaterial (z. B. von der Reiseabteilung) über den Sicherheitsstand des Ziellandes mit expliziten Informationen bzgl. der Sicherheit für LGBTIQ+ ?

Kommunikation & Sichtbarkeit

Wie sich Organisationen positionieren und äußern beeinflusst, ob sich Mitarbeitende willkommen und wertgeschätzt fühlen. Die Rubrik „Kommunikation und Sichtbarkeit“ befasst sich mit der internen und externen Kommunikation. Wir fragen u. a. nach öffentlichen Statements der Geschäftsleitung zu LGBTIQ+ Diversität, nach der Verwendung genderinklusiver Sprache und ob Unternehmen eigenständig Veranstaltungen für LGBTIQ+ organisieren und / oder sichtbar auf öffentlichen LGBTIQ+ Events vertreten sind.

Beispielfragen:

  • – Gibt es in Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation eine Person, die offiziell als Sponsor:in für das Thema LGBTIQ+ Diversity benannt ist?
  • – Haben Mitarbeitende die Möglichkeit in ihrer E-Mail-Signatur und den internen Kommunikationssystemen ihre bevorzugten Pronomen hinzuzufügen / auszuwählen?
  • – War Ihr Unternehmen / Ihre Organisation / Ihr LGBTIQ+ Netzwerk in den letzten zwölf Monaten bei einer öffentlichen realen oder virtuellen LGBTIQ+ Veranstaltung (Online-CSD, eigener CSD-Wagen / -Fußgruppe / queere Straßenfeste / Demonstration etc.) sichtbar vertreten?

Rechtlicher Rahmen & Regelungen

An dieser Stelle möchten wir wissen, ob der Schutz von LGBTIQ+ Mitarbeitenden fest in den unternehmensinternen Regelungen verankert ist und Sanktionen für diskriminierendes Verhalten klar kommuniziert werden. Zudem erheben wir, ob Angestellten klar aufgezeigt wird, an wen man sich in Konfliktfällen wenden kann und ob ein Unternehmen den Schutz von LGBTIQ+ auch von Geschäftspartner:innen einfordert und im Supplier Management auf diverse Dienstleister:innen setzt.

Beispielfragen:

  • – Wird der Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität explizit in den Verhaltensgrundsätzen (Code of Conduct o. ä.) Ihres Unternehmens / Ihrer Organisation benannt?
  • – Erfragen Sie bei Auftragsvergaben das LGBTIQ+ Engagement potentieller Auftragnehmer:innen und berücksichtigen sie dieses bei der Auswahl?

PRIDE Audit | Das LGBTIQ+ Diversity Audit

 

Der Fragebogen bildet neben dem PRIDE Index auch die Grundlage zum PRIDE Audit, mit dem wir Unternehmen ganzjährig die Möglichkeit bieten, ihr LGBTIQ+ Diversity Management zu evaluieren. Das Audit wird jährlich in Zusammenarbeit mit einem externen Expert:innen- Gremium überarbeitet und aktualisiert. Neben dem Fachwissen des Beirats fließt der aktuelle Forschungsstand sowie das Feedback der teilnehmenden Organisationen in die Entwicklung des Fragenkatalogs ein. Die Teilnahme am PRIDE Audit 2022 wird ab Mitte Januar möglich sein. Bei Interesse senden Sie uns gerne eine Mail pride-champion(@)uhlala.com.

PRIDE Champion | Das LGBTIQ+ Arbeitgebersiegel

 

PRIDE Champion ist das LGBTIQ+ Arbeitgebersiegel für Unternehmen und Organisationen der UHLALA Group. Arbeitgeber, die sich nachweislich für ihre LGBTIQ+ Mitarbeitenden und die Community stark machen und entsprechende Strukturen und Maßnahmen in ihr Unternehmen integriert haben, zeichnen wir nach strenger und detaillierter Prüfung in Form des umfangreichen PRIDE Audits mit dem Siegel aus. Das PRIDE Champion Siegel in Silber vergeben wir, wenn mindestens 60% der Punkte im Audit erreicht wurden. Bei Erreichen von mindestens 80% der Punkte wird das Siegel in Gold vergeben. Der PRIDE Champion signalisiert nicht nur den Mitarbeitenden, sondern auch Bewerber:innen, Kund:innen, Lieferant:innen, Investierenden und Geschäftspartner:innen, dass innerhalb der Organisation eine offene und wertschätzende Kultur für LGBTIQ+ Menschen gelebt wird. 

Statements

 

Die Index-Ergebnisse der zehn besten Unternehmen lagen in diesem Jahr eng beieinander. Mehrmals erreichten Unternehmen gar die gleichen Prozentzahlen und teilen sich Platzierungen. Alle Unternehmen erreichten exzellente Ergebnisse von über 80% der Gesamtpunktzahl in unserem umfangreichen Audit und ließen ihren überdurchschnittlichen Einsatz für Vielfalt und Wertschätzung von LGBTIQ+ Mitarbeitenden durch die Consultants der UHLALA Group prüfen und verifizieren.

(Download mit Rechtsklick)

Was wurde im Rahmen der Teilnahme am PRIDE Index abgefragt?

Der Fragebogen zum Index besteht aus rund 75 Fragen zu den Themenblöcken Organisationsstruktur, HR & Recruiting, Kommunikation & Sichtbarkeit und rechtlicher Rahmen & Regelungen. Eine Beschreibung der Kategorien, sowie einige Beispielfragen finden Sie unter dem Tab Fragebogen.

Wie ist der PRIDE Index gewichtet?

Für Großunternehmen (mehr als 500 Mitarbeitende):

Die maximale Punktzahl, die im Fragebogen erreicht werden kann liegt bei 432 Punkten. Diese verteilen sich auf die vier Kategorien wie folgt:  

  • Organisationsstruktur: max. 91 Punkte, entspricht 21,06 Prozent
  • HR & Recruiting: max. 174 Punkte, entspricht 40,28 Prozent
  • Kommunikation & Sichtbarkeit: max. 117 Punkte, entspricht 27,08 Prozent
  • Rechtlicher Rahmen & Regelungen: max. 50 Punkte, entspricht 11,58 Prozent

Für kleine und mittlere Unternehmen (bis 500 Mitarbeitende):

Die maximale Punktzahl, die im Fragebogen erreicht werden kann liegt bei 201 Punkten. Diese verteilen sich auf die vier Kategorien wie folgt: 

  • – Organisationsstruktur: max. 34 Punkte, entspricht 16,92 Prozent
  • – HR & Recruiting: max. 78 Punkte, entspricht 38,80 Prozent
  • – Kommunikation & Sichtbarkeit: max. 67 Punkte, entspricht 33,33 Prozent
  • – Rechtlicher Rahmen & Regelungen: max. 22 Punkte, entspricht 10,95 Prozent

Was ist eine Verifizierung?

Zusätzlich zur kostenlosen Teilnahme am PRIDE Index konnten Organisationen ihre Angaben durch unsere Consultants kostenpflichtig verifizieren lassen.

Die Verifizierung besteht aus einer manuellen Auswertung und Überprüfung der gemachten Angaben und eingereichten Nachweisdokumente. Diese sowie eine detaillierte Aufbereitung der Ergebnisse ging den Teilnehmenden per Mail zu. In einem einstündigen Feedback-Gespräch gehen wir zudem auf das individuelle Ergebnis ein, beantworten offene Fragen und zeigen Potenziale für die Weiterentwicklung des LGBTIQ+ Diversity Managements auf. 

Wir können nur für die Ergebnisse verifizierter Organisationen einstehen. Diese werden im PRIDE Index durch einen Haken (✅) gekennzeichnet. Ergebnisse anderer Teilnehmenden wurden lediglich stichprobenartig überprüft und beruhen auf den im Rahmen der Selbstevaluation gemachten Angaben.

Was kostete die Teilnahme am PRIDE Index?

Die Teilnahme am Index war kostenlos. Das Ergebnis wurde unmittelbar nach Absenden der Fragebögen ermittelt und per Mail zugesandt.

Zusätzlich bestand die Möglichkeit, die gemachten Angaben durch die UHLALA Group verifizieren zu lassen. Bei Erreichen von min. 60% der Gesamtpunktzahl konnte außerdem das Arbeitgebersiegel PRIDE Champion erworben werden. Beide Leistungen mussten explizit gebucht werden und sind kostenpflichtig.

Wurden die Angaben der Organisationen überprüft?

Die Teilnahme am PRIDE Index erfolgte in Form einer Selbstevaluation der Unternehmen. Die gemachten Angaben wurden von uns stichprobenartig überprüft. Wurde zusätzlich eine Verifizierung oder das Arbeitgebersiegel PRIDE Champion gebucht, wurden alle Angaben und die eingereichten Nachweise durch Consultants der UHLALA Group individuell überprüft.

Wird der PRIDE Index im kommenden Jahr wieder erscheinen?

Der PRIDE Index wird in 2022 fortgesetzt und wieder Anfang Dezember veröffentlicht werden. Der PRIDE Audit Fragebogen, der die Grundlage des PRIDE Index darstellt, wird zum neuen Jahr in Zusammenarbeit mit unserem Beirat aktualisiert und überarbeitet. Die Teilnahme am PRIDE Audit 2022 wird dann für alle interessierten Unternehmen und Organisationen ab Mitte Januar möglich sein. Bei Interesse am PRIDE Audit oder zur frühzeitigen Registrierung für den PRIDE Index 2022, senden Sie bitte eine E-Mail an pride-index(@)uhlala.com.

Wie kann ich mein Unternehmen für den PRIDE Index 2022 anmelden?

Die Teilnahme am PRIDE Index 2022 wird voraussichtlich ab August möglich sein. Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt vorab registrieren und werden dann im Sommer von uns kontaktiert, sobald die Teilnahme möglich ist. Falls Sie interessiert sind, tragen Sie Ihre Kontaktdaten gerne in dieses Formular ein.

Welchen Mehrwert bietet der PRIDE Index?

Mit dem PRIDE Index möchten wir engagierte Unternehmen sichtbar machen, mit ihnen gemeinsam Erfolge feiern und Jobsuchenden eine Orientierungshilfe bieten, die aufzeigt, welche Unternehmen sich für ihre LGBTIQ+ Mitarbeitende einsetzen. 

Gleichzeitig haben wir mit unserem Fragebogen und dem PRIDE Index allen interessierten Arbeitgebern eine kostenlose Möglichkeit geboten, ihr LGBTIQ+ Diversity Management zu evaluieren und Potenziale für weiteres Engagement aufzudecken. Auf dieser Grundlage können sie ihr LGBTIQ+ Diversity für ihre Mitarbeitenden effektiv ausbauen. 

Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass unser Fragebogen ausschließlich strukturelle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen erheben kann, die Unternehmen für ein inklusives Arbeitsumfeld geschaffen haben. Uns ist bewusst, dass trotz umfangreicher Maßnahmen nicht ausgeschlossen ist, dass einzelne Mitarbeitende negative Erfahrungen, beispielsweise innerhalb ihres Teams oder mit Vorgesetzten, machen. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass Sensibilisierung, Trainings und strukturelle Voraussetzungen für das Empowerment von LGBTIQ+ Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag leisten, um am Arbeitsplatz alle Mitarbeitenden wertzuschätzen.

Pressekontakt

Jonathan Frank, Executive Assistant to the CEO

presse(@)uhlala.com / +49 170 2863130

[Zum Kontaktformular]

Bildmaterial

(Download mit Rechtsklick)

Über die UHLALA Group

 

Die UHLALA Group ist über die Grenzen Deutschlands hinweg das führende LGBTIQ+ Social Business. Seit 2009 treibt sie den gesellschaftlichen Wandel voran und arbeitet an der LGBTIQ+ freundlichen Welt von morgen. Dem Empowerment von LGBTIQ+ Menschen am Arbeitsplatz gilt ihr Engagement.

 

Sie arbeitet mit Unternehmen und Organisationen etwa im Bereich Consulting & Awareness zusammen. Mit ihrem Know-How schult sie Führungskräfte und Mitarbeitende, begleitet die nachhaltige Veränderung von Unternehmenskulturen und -strukturen und schafft so gemeinsam wertschätzende Arbeitsumfelder für LGBTIQ+ Menschen. Im Bereich Employer Branding & Recruiting gehören unter anderem die STICKS & STONES | Europas größte Job- und Karrieremesse für LGBTIQ+ sowie das PRIDE Champion | LGBTIQ+ Arbeitgebersiegel zu ihren Services.

 

In verschiedenen Formaten bietet sie Gelegenheit zum Best Practice Austausch über Unternehmen und Länder hinweg. So werden Lernprozesse und Plattformen für Inspiration und Austausch geschaffen. Zudem besteht über We Stay PRIDE | Das LGBTIQ+ Employer Excellence Programm für Unternehmen die Möglichkeit zu einer auf längere Zeit angelegten Partnerschaft und Zusammenarbeit.

Sie möchten mehr über die Arbeit der UHLALA Group erfahren?

Veröffentlichung Dax 30 LGBT+ Diversity Index 2020: LGBT+ Diversity Management findet Anklang in der Wirtschaft


Softwareunternehmen SAP belegt erneut den 1. Platz,
gefolgt von der Deutschen Bank auf Platz 2 und Siemens auf Platz 3. 

Heute hat die UHLALA Group im zweiten Jahr den DAX 30 LGBT+ Diversity Index veröffentlicht. Das Ranking zeigt auf, wie stark sich die DAX 30 Unternehmen für eine diverse Unternehmenskultur einsetzen, die offen gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Mitarbeitenden (Abk.: LGBT+) ist. Erneut belegt das Softwareunternehmen SAP den ersten Platz des Rankings. Ab heute können auch Unternehmen, die nicht im DAX 30 gelistet sind, das Audit kostenlos auf der Webseite der UHLALA Group beantworten, um herauszufinden, wie LGBT+ freundlich ihre Strukturen sind.  

Möchten Sie den vollständigen Report zum DAX 30 LGBT+ Diversity Index erhalten? Mit einem Klick auf den Button können Sie ihn kostenlos herunterladen.

Berlin, 10. November 2020 – Als Leitunternehmen der deutschen Wirtschaft geben die DAX 30 auch im Bereich ihres Diversity Managements eine Richtung vor, an der sich andere Unternehmen orientieren. Daher zeigt der DAX 30 LGBT+ Diversity Index auf, wie stark diese sich für LGBT+ Diversity einsetzen und wo LGBT+ Mitarbeitende durch eine offene Unternehmenskultur wertgeschätzt werden. Das Softwareunternehmen SAP hat insgesamt 96,1 Prozent der Punkte erreicht und sichert sich somit ein weiteres Mal den ersten Platz im Ranking. Die Deutsche Bank, 2019 noch auf Platz 8, belegt den zweiten Platz (77,6%) und Siemens belegt, wie bereits 2019, den dritten Platz (75%).

Stuart Bruce Cameron, Initiator des Index und CEO der UHLALA Group: “Dass über die Hälfte der Unternehmen 50% der Punkte erreicht hat, zeigt, dass LGBT+ Diversity mittlerweile auf der Agenda der Arbeitgeber angekommen ist. Dass aber wiederum nur 5 Unternehmen über 70% erreicht haben zeigt auch, dass wir noch einen sehr langen Weg vor uns haben.” Des Weiteren sagt Cameron über den Zusammenhang zum Ranking vom letzten Jahr: “Wir haben das Audit auf Basis von Feedback, gründlicher Recherchen und dem Input von LGBT+ Diversity Expert:innen überarbeitet und erweitert. Unser Ziel ist es nicht, es den Unternehmen möglichst einfach zu machen, sondern, ganz im Gegenteil, das anspruchsvollste LGBT+ Diversity Audit anzubieten. Sollten also Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr auf einem schlechteren Platz landen, heißt das nicht automatisch, dass ihr LGBT+ Engagement schlechter geworden ist, sondern dass unsere Anforderungen gestiegen sind!”

Der Index basiert auf einem Audit, der seit letztem Jahr, auf Basis des Feedbacks der Teilnehmenden und unserem etablierten LGBT+ Diversity Audit, erweitert wurde. Das neue Audit ist umfangreicher, transparenter und detaillierter geworden. Des Weiteren wird überall, wo es möglich ist, ein Nachweis verlangt. Das neue Audit besteht aus vier übergeordneten Kategorien (Unternehmensorganisation, HR & Recruiting, Kommunikation & Sichtbarkeit, Rechtlicher Rahmen & Regelungen) und fragt in verschiedenen Unterkategorien und 53 Fragen das LGBT+ Diversity Engagement der DAX Konzerne ab. Gefragt wird beispielsweise nach dem LGBT+ Mitarbeitendennetzwerk und welche Unterstützung es genießt, die Teilnahme an speziellen LGBT+ Events auch in Zeiten von Corona, Schulungen und Sensibilisierung von Angestellten, die inklusive Sprache in der internen und der externen Kommunikation, das Unterzeichnen von LGBT+ unterstützenden Deklarationen sowie der Umgang mit LGBT+ Diskriminierung am Arbeitsplatz. Entsprechend eines zuvor festgelegten Schemas werden Punkte für die Antworten der einzelnen Unternehmen durch die LGBT+ Diversity-Expert:innen der UHLALA Group vergeben. Daraus ergibt sich schlussendlich ein Ranking der DAX 30-Unternehmen, gemessen an ihrem LGBT+ Diversity Engagement.

Lesen Sie hier das Interview mit SAP zum DAX 30 LGBT+ Diversity Index

Allgemein hat über die Hälfte der DAX Unternehmen mindestens 50% der Punkte erreicht. Den ersten Platz erreicht SAP (96,1%) mit 18,2 Prozentpunkten Vorsprung zum zweiten Platz (77,6%). 11 Unternehmen erreichten in der Subkategorie “LGBT+ Mitarbeitendennetzwerk” 100% der Punkte, was bedeutet, dass nicht nur ein Netzwerk existiert sondern dieses und seine Mitglieder auch strukturell und finanziell gefördert wird. Auch im Bereich “Verhaltensgrundsätze und Handlungsanweisungen” konnten die Unternehmen punkten. So haben, mit Ausnahme von 2 Unternehmen, alle teilnehmenden DAX Konzernen den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität im unternehmenseigenen Verhaltenskodex verankert. Im Bereich “Weiterbildung, Schulung und Aufklärung” existiert allerdings noch Nachholbedarf: So erreichten 20 der 30 Unternehmen hier nicht einmal die Hälfte der Punkte. Noch ernüchternder sieht es bei dem Thema Transgender aus. So erreicht hier lediglich 5 der Unternehmen mehr als 50% der Punkte. 

25 der DAX 30 Unternehmen haben sich am Index beteiligt und das Audit beantwortet. Im Vergleich zu letztem Jahr sind das 3 Unternehmen mehr. So hat beispielsweise 2019 BMW das Audit nicht ausgefüllt und ist dafür in diesem Jahr direkt auf Platz 4 eingestiegen. Auch zum ersten Mal dabei war DAX-Neuzugang Delivery Hero und belegte direkt einen Platz in der TOP 10. Am Ranking nicht beteiligt haben sich die Deutsche Wohnen, die Deutsche Telekom, E.ON, Linde und die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Wenn Unternehmen sich gegen eine Teilnahme entschieden haben, wurde das Audit mit Hilfe öffentlich einsehbarer Informationen beantwortet. Aus diesem Grund muss das Ergebnis nicht zwangsläufig dem tatsächlichen LGBT+ Engagement der Konzerne entsprechen.

So LGBT+ freundlich sind Sie als Arbeitgeber

Finden Sie heraus wie LGBT+ freundlich Ihr Unternehmen bzw. Ihre Organisation ist, indem Sie kostenlos an unserem LGBT+ Diversity Audit teilnehmen. Mit dem Ergebnis können Sie sich dann mit den DAX 30-Unternehmen vergleichen.

Nachdem Sie das Audit ausgefüllt haben, setzen wir uns mit Ihnen in Kontakt, teilen Ihnen Ihr Ergebnis mit und zeigen Ihnen weitere Potentiale auf. Ihre Ergebnisse bleiben anonym und werden nicht mit der Öffentlichkeit geteilt.

Für die Beantwortung des Audits sollten Sie 30-60 Minuten Zeit einplanen. Das Audit richtet sich vorderrangig an mittelständische und große Unternehmen bzw. Organisationen.

Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen in unserer Online-Event

Jetzt kostenlos registrieren für den Pride Breakfast Club zum Thema „So LGBT+ freundlich sind die DAX Konzerne“.

Pressekontakt

UHLALA Group
Stuart B. Cameron
Initiator des Index und CEO der UHLALA Group
Tel.: +49 170 703 12 83
E-Mail: Zum Kontaktformular

Über den Herausgeber des Index
Die UHLALA Group

Wir als UHLALA Group sind eines der führenden LGBT+ Sozialunternehmen in Deutschland.

Seit 2009 setzen wir uns mit zahlreichen LGBT+ Projekten und Marken weltweit für LGBT+ Menschen im Berufsleben ein. Durch Events, Workshops, Trainings, Audits, Zertifizierung, Öffentlichkeitsarbeit und Consulting unterstützen wir Arbeitgeber dabei, ihre LGBT+ Mitarbeitenden zu fördern, neue Angestellte zu gewinnen sowie ihre Arbeitgebermarke in und außerhalb der LGBT+ Community glaubwürdig zu stärken und bekannt zu machen.

Mit „We Stay PRIDE“, dem LGBT+ Employer Excellence Programm, unterstützen wir seit September 2020 Unternehmen individuell dabei, Vielfalt ganzjährig zu leben. Das 12-monatige Programm bündelt die Angebote und Marken der UHLALA Group für Mitgliedsunternehmen und hilft, LGBT+ Diversity fest in der Unternehmenskultur zu verankern. Das Programm ermöglicht es, Vielfalt und Erfolge innerhalb sowie außerhalb der Partnerunternehmen erfahrbar und sichtbar zu machen.

Des Weiteren setzen wir uns als UHLALA Group für Gender Equality ein und haben 2012 das Women Leadership Netzwerk PANDA mit ins Leben gerufen.

 

Pressekontakt

UHLALA Group
Stuart B. Cameron
Initiator des Index und CEO der UHLALA Group
Tel.: +49 170 703 12 83
E-Mail: Zum Kontaktformular

Sie möchten mehr über die Arbeit der UHLALA Group erfahren? Dann tragen Sie sich hier für den UHLALA Arbeitgeber-Newsletter ein:

So LGBT+ freundlich sind Sie als Arbeitgeber

English version below

Finden Sie heraus wie LGBT+ freundlich Ihr Unternehmen bzw. Ihre Organisation ist, indem Sie kostenlos an unserem LGBT+ Diversity Audit teilnehmen. Mit dem Ergebnis können Sie sich dann mit den DAX 30-Unternehmen vergleichen.

Nachdem Sie das Audit ausgefüllt haben, setzen wir uns mit Ihnen in Kontakt, teilen Ihnen Ihr Ergebnis mit und zeigen Ihnen weitere Potentiale auf. Ihre Ergebnisse bleiben anonym und werden nicht mit der Öffentlichkeit geteilt.

Für die Beantwortung des Audits sollten Sie 30-60 Minuten Zeit einplanen. Das Audit richtet sich vorderrangig an mittelständische und große Unternehmen bzw. Organisationen.

Find out how LGBT+ friendly you are as an employer

English version

Find out how LGBT+ friendly your company or organisation is by participating in our LGBT+ Diversity Audit free of charge. You can then use the results to compare yourself with the DAX 30 companies (to the DAX 30 results).

After you have completed the audit, we will contact and inform you of your results and show you further potential. Your results remain anonymous and will not be shared with the public.
You calculate with 30-60 minutes to answer the audit. The audit is primarily aimed at medium-sized and large companies and organisations.

LGBT+ Diversity Training

UHLALA Consulting bietet ein vierteiliges Training zu dem Diversity Audit an, auf dem der Kriterienkatalog des DAX 30 LGBT+ Diversity Index beruht. Die im November geplanten Einheiten werden in Englisch stattfinden. Für weitere Informationen und zur Anmeldung, klicken Sie bitte auf den Button.

DAX 30 LGBT+ Diversity Index 2019

Bereits im letzten Jahr wurde erstmals der DAX 30 LGBT+ Diversity Index veröffentlicht. Alle Ergebnisse und den Report finden Sie mit Klick auf den Button.